08. August 2017

Das Herz der Gesellschaft stärken!

Bei schweren Unwettern und anderen Katastrophen sind sie als erste zur Stelle: Die freiwilligen HelferInnen. Wir wollen eine stärkere Anerkennung ihrer Leistungen.

 

3,3 Millionen Menschen sind in Österreich freiwillig tätig – etwa bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder in der Jugendarbeit. Sie sind das Herz unserer Gesellschaft. Ohne sie wären viele Dienstleistungen, von denen alle profitieren, gar nicht möglich. Denn ihre Arbeit zu bezahlen, könnten sich Länder und Gemeinden gar nicht leisten. Oft setzen sie sogar ihre Gesundheit aufs Spiel, um anderen zu helfen. Auch bei den jüngsten schweren Unwettern in der Steiermark und in Kärnten haben tausende freiwillige HelferInnen Soforthilfe geleistet und viel zusätzliches Leid verhindert.

Wir finden: Die freiwilligen HelferInnen müssen dafür mehr Anerkennung bekommen. Im Plan A von Bundeskanzler Christian Kern findet sich daher die Forderung, ArbeitnehmerInnen, die sich in sogenannten Blaulichtorganisationen (Feuerwehr, Rettungsdienst) engagieren, einen „Freistellungsanspruch von drei Tagen im Jahr bei Entgeltfortzahlung“ zu gewähren – also drei mögliche zusätzliche Urlaubstage. Das Geld dafür sollen die Unternehmen über den Katastrophenfonds zurückerhalten.

Freiwilligen HelferInnen für ihre wertvolle Gratis-Arbeit drei zusätzliche Urlaubstage zu gewähren, ist eine Wertschätzung und ein Dankeschön. Und es ist machbar. Setzen wir es um!

Mehr dazu findet sich hier.

 

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