18. August 2017

Kern will mindestens zwei Prozent Erhöhung für Kleinpensionen

Bundeskanzler Christian Kern unterstützt die Forderung der Seniorenvertreter, Pensionen bis 1.500 Euro stärker anzuheben als mit den gesetzlich vorgesehenen 1,6 Prozent. Dafür soll es eine Null-Runde bei Luxuspensionen geben.

 


Die Daten für den Faktor, um den die Pensionen angehoben werden, sind von der Statistik Austria bekanntgegeben worden. Dieser soll 1,6 Prozent betragen und ist ein statistisch ermittelter Wert, der den SeniorenvertreterInnen bei einer aktuellen Teuerung von zwei Prozent nicht ausreicht. Pensionistenverbands-Chef Karl Blecha macht klar: „Kleine und mittlere Pensionen müssen ein stärkeres Plus bekommen!“ Das sieht auch Bundeskanzler Christian Kern so, der die SeniorInnen hier unterstützt und meint, dass bei Pensionen bis zu 1.500 Euro zumindest ein Zweier vor dem Komma stehen sollte. Sozialminister Stöger fordert konkret 2,2 Prozent.

Im Gegenzug kann sich Kern gut vorstellen, dass Personen mit Luxuspensionen über 5.000 Euro eine „Nullrunde“ hinnehmen sollen, also diesmal keine Inflationsabgeltung bekommen. Die Gruppe, die zwischen 1.500 und 5.000 Euro liegt, soll die Inflation in der Höhe von 1,6 Prozent abgegolten bekommen. 

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